Oberflächenbeschichter (m/w)

Ausbildung und Job als Oberflächenbeschichter (m/w). Wer den Job des Oberflächenbeschichters (m/w) ergreifen will, benötigt zunächst einen Betrieb, der diesen anerkannten Ausbildungsberuf anbietet. Der Ausbildungszeitraum beträgt im Regelfall 3 Jahre, kann aber bei einer entsprechenden Lernleistung um bis zu 6 Monate verkürzt werden. Für den Lehrling besteht laut Berufsbildungsgesetz außerdem die Berufsschulpflicht. Ein vorausgehender Schulabschluss ist nicht zwingend vorgeschrieben. Die Prüfung zum Oberflächenbeschichter (m/w) wird am Ende der Ausbildung vor der IHK abgelegt.

Herstellung von Überzügen für Metalle und Kunststoffe

Der Job als Oberflächenbeschichter (m/w) umfasst die Anwendung unterschiedlicher Verfahren und Techniken, die dazu dienen, metallische Überzüge auf Metallen oder Kunststoffen herzustellen. Als Beispiele seien hier die Galvanotechnik, das Feuerverzinken oder andere Verfahren aus den Bereichen Chemie, Ballistik und Elektrizitätslehre genannt. Ziel all dieser Techniken ist es den Wert der Materialien zu steigen, indem Korrosionsschutz, Härte oder auch die elektrische Leitfähigkeit verbessert werden. Zum Job zählen darüber hinaus auch ästhetische Veränderungen. Zudem warten und reparieren Oberflächenbeschichter die verwendeten Anlagen.



Oberflächenbeschichter Anstellung bei der Industrie und im Handwerk

Eine Anstellung findet der fertig ausgebildete Oberflächenbeschichter (m/w) überwiegend in industriellen und handwerklichen Betrieben. Darunter fallen beispielsweise Galvanisierwerkstätten und Feuerverzinkereien. Auch gibt es entsprechende Abteilungen bei Kfz-Zulieferern und Manufakturen. Die Weiterbildungsmaßnahmen sind überaus vielfältig: Oberflächenbeschichter können sich beispielsweise zum Galvaniseurmeister oder Industriemeister Fachrichtung Metall fortbilden. Hochschulstudiengänge zum Ingenieur für Werkstofftechnik oder Materialwissenschaften kommen bei gegebener Eignung ebenfalls in Frage.

Kfz Jobs – Jobs im Kfz-Gewerbe